Ausstellung

Tone Fink, Nani Hagg, Thomas Palme, Bettina Schülke, Rudi Stanzel, Marit Wolters

präsentiert von Andrea Müller und Petra Seiser
ab 17. August 2021, Eröffnung ab 18 Uhr

Ein Mix an Kunstwerken – Objekte, Malereien, Zeichnungen – der österreichischen und deutschen Künstler wird in der Galerie ab 17. August präsentiert.

Tone Fink lebt und arbeitet in Wien und Vorarlberg. Er studierte an der Akademie der Bildenden Künste bei Prof. Weiler und Melcher in Wien. Tone Fink ist Zeichner, Maler, Objektemacher, Performance- und Filmkünstler. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen wie den Preis der Stadt Wien für Bildende Künste, Konstanzer Kunstpreis, etc. Seine Werke wurden in der Albertina, Secession und Museum moderner Kunst in Wien sowie weiteren Museen und Galerien in Österreich, Deutschland, Tokio ausgestellt.
tonefink.at

Nani Hagg, 1974 in Klagenfurt geboren, studierte Kunstgeschichte an der Universität Wien. Nach der Ausbildung zum Gold und Silberschmied Studium Metallgestaltung und Schmuckdesign  am Plymouth College of Art and Design in Großbritannien.  Sie arbeitete mit namhaften Juwelieren in München und Wien wie z. B. Max. Platin, New One, Hofjuwelier Köchert und Henri J. Sillam und Schmuckwerkstatt Skrein.

Nani Hagg fertigt Objekte und Schmuck aus Edelmetallen und Bronze. Ihre Goldschmiedearbeiten waren immer schon von ihrer Liebe zur Natur beeinflusst. Diese hat sie in den letzten Jahren auch in die Arbeit an kleineren und größeren Objekten einfließen lassen. „Die Stücke haben einen hohen ästhetischen Reiz, wohl, weil die Natur, als Nebenprodukt der Zweckmäßigkeit, die Schönheit zusammengebracht hat.“ Aus anatomischen Abbildungen, Knochen und Nachbildungen von Blumen, Käfern und Blättern, ergeben sich nahezu abstrakte, wie auch interessante, bis zu liebliche Formen, deren Ursprung nicht immer nachvollziehbar sein soll. Starke Strukturen im Gegensatz zu hochpoliertem Metall verleihen den Objekten eine starke haptische Qualität. Sie sind dafür gemacht, berührt zu werden.
nanihagg.at

Thomas Palme, 1967 in Immenstadt geboren. 1983 Studium an der Akademie der Bildenden Künste in München bei Hans Baschang und Akademie der Bildenden Künste in Wien. Von 1988 bis 1994 Besuch der Klassen von Tony Cragg und Michael Buthe an der Kunstakademie Düsseldorf. 

Die Zeichnung ist sein primäres künstlerisches Ausdrucksmedium. Im Zentrum seines Werks steht immer der Künstler als exemplarischer Stellvertreter der Gesellschaft, eingespannt zwischen den Triebkräften Eros und Thanatos, Segen und Fluch, Erlösung und Verdammnis. Seine Einflüsse kommen aus der Literatur und finden sich als Referenz in seinen Bildtexten und Darstellungen.

Bettina Schülke ist eine österreichische Künstlerin welche an der Schnittstelle von Kunst und künstlerischer Forschung arbeitet. 2017 absolvierte Schülke ihr Doktorat (Dr. of Arts) an der University of Lapland in Form eines Practice-based Research. Ihre Arbeiten waren in zahlreichen Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen zu sehen wie z. B. bei der 2. Thessaloniki Biennale, GR; De Winkelhaak Design Museum, Antwerpen, BE; Kemi Art Museum, Lume Mediakeskus, Helsinki; Arktikum Museum and Arctic Science Centre, Rovaniemi, FI; MAK-nite (Österreichisches Museum für angewandte Kunst/Gegenwartskunst), Wien, AT; oder Textilarbeiten im österreichischen Pavillion bei der 8. Architektur Biennale in Vendig, IT.
Teilnahme und Präsentationen an Konferenzen, Workshops, Festivals, internationale kollaborative Projekte, Lehrtätigkeit in Finnland und Österreich.
bettinaschuelke.at

Rudi Stanzel geboren 1958 in Linz, studierte bei Peter Weibel an der Hochschule für angewandte Kunst Wien. Im ersten Moment erinnern Rudi Stanzels Werke an Malerei, sind aber mehr Objekte. Die Farbe steht bei ihm als Material im Mittelpunkt. Seine Arbeiten waren zuletzt u. a. zu sehen in der Galerie Petra Seiser, Attersee (2020), im Belvedere Museum, Wien (2016), Vienna for Art’s Sake, Winterpalais, Wien (2015), Der Brancusi-Effekt, Kunsthalle Wien (2014), China Revisited, Galerie Ulysses, Wien (2014), Surface Content, Landesgalerie Linz (2012) und Malerei: Prozess und Expansion, mumok, Wien (2010).

Marit Wolters ist eine deutsche Bildhauerin, lebt und arbeitet in Wien. In ihren Arbeiten untersucht sie das ästhetische Potenzial architektonischer Materialien, Prozesse und Strukturen und deren Wechselwirkung mit anderen gesellschaftlichen und ökologischen Systemen. Sie studierte Bildhauerei und architekturbezogene Medien bei Monika Brandmeier und Transmediale Kunst bei Brigitte Kowanz. Ihre Arbeiten wurden in Ausstellungen in Europa, Asien und den USA gezeigt. Sie erhielt eine Vielzahl von Förderungen und Preisen, u.a. den Syn-Award für interdisziplinäre Forschung der Syn-Stiftung Halle, das Startstipendium für Bildende Kunst des Kultusministeriums Österreich sowie den Erste Bank Mehrwert-Award.
maritwolters.com